Festival / Archiv
halbbilder-Tour 2005
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Nach dem Erfolg des ersten
halbbilder - Kurzfilmfestivals
2004, sollte 2005 der Kurzfilm in die Regionen getragen und den Menschen näher
gebracht werden, die nicht im Einzugsgebiet von kulturellen Ballungsräumen
wohnen.
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Mit einer Auswahl von Filmbeiträgen des Vorjahres reiste das halbbilder - Team durch insgesamt acht Städte Sachsen-Anhalts. Dort wurden Kurzfilmabende in den lokalen Kinos veranstaltet. Der Kurzfilm sollte hierdurch einen größeren Bekanntheitsgrad erlangen, gleichzeitig aber sollte den Menschen Sachsen-Anhalts die breite Vielfalt des Filmeschaffens abseits der großen Hollywood-Blockbuster näher gebracht werden. Unter anderem sollten auch junge Menschen dazu animiert werden, doch einmal selbst zur Kamera zu greifen, ihre Ideen umzusetzen und uns im kommenden Jahr ihre Ergebnisse einzusenden.
Unter anderem wurden auf der einige der Preisträger des Festivals gezeigt,
u. a. „Nasse Zigarren für Berlin“ und „Die Überraschung“. Es wurde dabei besonders
Wert auf Ausgewogenheit gelegt, so wurden Dokumentationen ebenso wie Experimentalfilme,
Animationsfilme ebenso wie Kurzspielfilme gezeigt. Es war uns bei der Tour
wichtig nicht nur Filme der Filmhochschulen sondern auch gelungene Amateurfilme
zu präsentieren, um zu zeigen, dass es nicht immer auf eine professionelle
Machart ankommt, sondern, dass originelle Ideen mindestens genauso wichtig
sind.
Das Resultat war ein zweieinhalbstündiges Programm, ein Querschnitt des aktuellen
Kurzfilmangebots.
Sieger des mit 500€ dotierten Zuschauerpreises der Lotto-Toto Gesellschaft Sachsen-Anhalt war der Film „Nasse Zigarren für Berlin“ von Stephan Müller.
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halbbilder 2004
Magdeburg - Studiokino / Moritzhof
Das halbbilder - Kurzfilmfestival, das erste
und bisher einzige Internationale Kurzfilmfestival in Sachsen-Anhalt, hatte
im September 2004 seine Premiere.
Bis zum Einsendeschluss, dem 26.06.2004, erreichten uns 260 Filme aus 19 Nationen.
Das daraus zusammengestellte Programm umfasste 81 Filme mit über 14 Stunden
Kurzfilm. Mit diesem Mammutprogramm begeisterte das Festival am 17. und 18.
September weit über 400 Zuschauer. Insgesamt wurden 2000€ Preisgeld durch
die Jury und durch das Publikum vergeben.

Ein Höhepunkt im Rahmenprogramm des Festivals bildete eine Podiumsdiskussion zum Thema „Neuer Rechtsradikalismus“, in deren Zusammenhang der Dokumentarfilm „NoExit“ gezeigt wurde. Die Regisseurin, sowie Vertreter von Polizei und Jugendamt waren anwesend, erörterten die Gefahren der neuen Formen des Rechtsradikalismus und stellten sich den kritischen Fragen des Publikums.


