Macher
Das Team
Wie zu jedem Film eine Crew so gehört auch zu jedem Festival ein verlässliches Team. Dieses Team setzt sich aus Mitgliedern des Vereins romaro e.V. und der AG-Film des Gymnasiums Oschersleben wie auch aus unzähligen freiwilligen Helfern, die der Veranstaltung und Planung des Festivals einen großen Teil ihrer Zeit und ihrer Aufmerksamkeit widmen. Ohne dieses ehrenamtliche Engagement wäre halbbilder nicht denkbar.
Im Herbst 2003 wurde der gemeinnützige Verein romaro e.V. mit dem Ziel gegründet, das Medium Kurzfilm als Kulturgut zu fördern. Dabei stehen die öffentliche Verbreitung des Kurzfilms in der Region Sachsen-Anhalt und die Förderung des filmkünstlerischen Nachwuchses in Mitteldeutschland im Mittelpunkt aller Projekte des Vereins. Insbesondere sollen dabei auch alternative Programmkinos unterstützt werden.
Gründungsväter des Vereins und Initiatoren des Festivals waren damals und sind bis heute vier Studenten. Obwohl es sie nach der gemeinsamen Schulzeit in die verschiedensten Gegenden Deutschlands und auch in die verschiedensten Studienrichtungen trieb, fanden sie sich in regelmäßigen Abständen wieder zusammen, um sich gemeinsam an kleinen Filmprojekten auszuprobieren.
Ihr Erstlingswerk war ein Dokumentarfilm mit dem Titel „Normiertes Glück“
(2001), der die Situation der Menschen in den Plattenbausiedlungen in Halle
beleuchtet. In ruhigen Bildern, die zumeist eindrucksvoll die Atmosphäre der
Saalestadt zehn Jahre nach der Wiedervereinigung einfangen, sprechen Menschen
darüber was sie mit Halle und mit der „Platte“ in Verbindung bringen.
Ein eindringliches Porträt über eine Stadt, ihre Menschen und die gemeinsame
Vergangenheit.

Ein zweites Projekt mit dem Namen „Nachtzug“ (2002), ebenfalls dokumentarisch, entwickelte sich zu einem Experiment:
„18.47 ab Stralsund. 07.55 an München. 11 Stunden in denen sich der Nachtzug 501165448 täglich durch das ganze Land schlängelt. 11 Stunden Lebenszeit, an einem provisorischen Ort, nicht mehr hier, aber auch noch nicht dort sein. Anonyme Zeit, Zeit unter Fremden. Schaffner, Studenten, Großväter, Verdiener, Menschen wie die vorbeiziehenden Städte: sich an die Fenster pressen, um so viel wie irgend möglich von ihnen zu erhaschen, zurück bleibt meist nicht mehr als der Eindruck vorbeifliegender Laternen. Zeitmenschen – Menschenzeit. Zeit zu schlafen, zu essen, zu denken, zu arbeiten, zu warten, zu lesen, zu reden. Zeit die kleinen, großen, alltäglichen, außergewöhnlichen Geschichten zu erzählen und zu hören.“

Nach einigen weniger erfolgreichen Filmversuchen entstand nach einiger Zeit die Idee, anderen Filmemachern, eine Bühne zu geben. Jungen Menschen mit Ideen sollte eine Motivation und gleichzeitig ein Forum geboten werden, diese auch umzusetzen. Das Festival sollte ein Podium für Profis und Amateure gleichermaßen bieten. Die Erfahrung und das Know-How des Einen mit den Ideen des Anderen zu verknüpfen sind der genuine Grundgedanke das Festivals und aller anderen Anstrengungen des romaro e.V.
Vereins-Satzung (20 kb)
Fördermitgliedsschaftsantrag (100 kb)
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AG-Film
Im Bereich der Nachwuchsförderung des romaro e.V. wurde mit der im Herbst 2005 realisierten Gründung einer Arbeitsgemeinschaft Film am Gymnasium Oschersleben ein Konzept verwirklicht, dass Schülern bereits frühzeitig den Zugang zum (Kurz-)Film ermöglichen soll. Die wöchentlichen Treffs werden von Mitgliedern des Vereins ehrenamtlich geleitet. Die Nachwuchsförderung wird somit auf drei Wegen vollzogen:
Erstens, werden die Mitglieder der AG-Film bereits früh mit der Organisation
des Festivalbetriebs vertraut gemacht.
Zweitens, wird jungen Filmemachern mit dem jährlich stattfindenden Kurzfilmfestival
in Magdeburg eine Bühne für ihre Werke geboten, wobei die besten Kurzfilme
ausgezeichnet werden. Drittens, werden Jugendliche durch die Präsentation
dieser Kurzfilme motiviert, eigene Ideen filmisch umzusetzen.
Ein umfangreiches Rahmenprogramm, das von der AG mitorganisiert wird, fördert
die Kommunikation zwischen Filmemachern und Zuschauern und lässt auf diese
Weise die Grenze zwischen Profis und Amateuren verschwinden. Ziel ist es Festival
und Tour fest im Kulturkalender der Stadt Magdeburg und in Sachsen- Anhalt
zu etablieren.
Die Mitglieder der AG von heute sind die Festival- Organisatoren von morgen.


